seine Eindrücke und Erlebnisse :
Morgenstund hat Gold im Mund
Zu Beginn erhielt ich eine Übersicht über die
beiden Firmen bcws.ch und Brotschi Engineering. Mein Vater zeigte
mir die Zusammenhänge, den Aufbau der Firmen, sowie die allgemeinen
Dinge. Auch über die Standorte der Kunden, sowie über die
verschiedenen Projekte wurde ich informiert. Wir machten einen
Rundgang in den Büros und mein Vater zeigte mir all seine Modems,
Geräte, PCs, sowie das Netzwerk. Nach diesem Rundgang durfte ich
einige seiner Projekte mal durchschnuppern. Sehr interessant war zum
Beispiel der Online-Blick aus der
Kamera auf dem Balmberg. Auch die
Werbefilme auf
Kundenwebseiten gefielen mir sehr gut.
Endlich Pause :-)
Es folgte eine kleine Kaffeepause mit Kringel.

Danach zeigte mein Vater mir wie man die
Wetterberichte macht und ich durfte sogar mithelfen bei der
Herstellung eines Wetterberichtes. Wir schauten uns alle
Wetter-Daten an und machten dann die Prognose. Mein Vater nahm die
Einleitung auf und ich durfte den Hauptteil aufsprechen.
Hier der Wetterbericht als Resultat >>
Dabei lernte ich auch gerade noch die Software
kennen. Zum Beispiel wie man die Lautstärke nachträglich erhöht oder
wie man die einzelnen Musik- und Sprachteile genau zusammensetzt.
Mit einem Knopfdruck passiert dann der ganze Rest automatisch. Die
Dateien werden in MP3 umgewandelt und dann auf die verschiedenen
Radio-Server verteilt. Dort werden sie automatisch ins Programm
eingestreut.
Endlich - es geht auf die Piste
Die Zeit drängte schon und wir mussten uns
beeilen, denn mein Vater entdeckte über die Fernwartung auf einem PC
eines Kunden einen Fehler. Die Daten wurden nicht mehr ins Internet
gesendet. So packten wir das nötige Werkzeug, die Kamera und
Software und fuhren zum Kunden.

Dort machten wir zuerst einen Test des PCs und
stellten fest dass der PC von der Software nicht mehr automatisch
neu gestartet werden konnte. Jetzt hatten wir zwar den Fehler aber
noch keine Lösung. Ich hatte die Idee im Internet bei der Webseite
windows.microsoft.com die verfügbaren Updates zu überprüfen. Da
entdeckten wir dass über 40 neue Updates bereit waren. Wir starteten
also die Updates und weil das solange dauerte gingen wir in der
Zwischenzeit noch zu einem anderen Kunden der ebenfalls ein Problem
mit seinem Computer hatte. Mein Vater vermutete dass das Problem in
10 Minuten gelöst sei. Leider benötigten wir aber dann fast eine
Stunde. Denn, der Kunde hatte eine Software gelöscht und wir mussten
dem eine ähnliches Programm neu installieren. Danach funktionierte
es wieder. Nach diesem Einsatz fuhren wir wieder zum ersten Kunde
und beendeten dort die Updates. Nach mehreren Tests stellten wir
fest dass alles wieder einwandfrei funktionierte.
Mittagspause
Nun waren wir aber fast anderthalb Stunden
gegenüber unserem Zeitplan im Rückstand. Wir mussten uns nun sehr
beeilen und fuhren wieder ins Büro nach Recherswil. Wir mussten Zeit
gewinnen und verkürzten somit die Mittagspause.
Nun kamen wir zum Thema Webseite. Mein Vater
erklärte mir genaustens wie eine Webseite entsteht, wie man sie im
Detail bearbeitet und wie man sie dann schlussendlich in das
Internet speichert. Ein weiteres Thema war, wie die Werbung im
Internet funktioniert. Am Beispiel von SwissWetter.ch lernte ich wie
es funktioniert. Denn für den Unterhalt und den Betrieb einer
Webseite braucht es viel Zeit und somit auch Geld. Denn nur eine
aktuelle Webseite wird auch immer wieder besucht und somit auch die
Werbung angeklickt. Diese Werbung trägt dann einen Teil der Kosten.
Natürlich geht das nur bei sehr erfolgreichen Webseiten.
SwissWetter.ch hat über 100'000 Besucher pro Monat.
Meine Zusammenfassung
Der Tag hatte mir sehr gefallen, nur dass es
einfach viel zu wenige Krömli gab!!!!!!!!
Nachlese von Markus A. Brotschi
Dieser Tag bedurfte recht intensiver Vorbereitung,
es hat sich jedoch - wie bei Gina -gelohnt. Ich hoffe, dass Romano
einen Einblick in die Tätigkeiten von mir erhalten hat. Denn nur mit
einer doch recht detaillierten Vorbereitung ist es einem Sohn oder
Tochter auch möglich, die Arbeitsabläufe zu erkennen und zu begreifen. Insbesondere wenn es um relativ
theoretische Dinge wie Software oder Internetauftritte geht.
Interessant war auch der Einsatz vor Ort bei der
Solarbob AG in Langenbruck. Romano hat mit seinen Ideen tatkräftig
mitgeholfen - und auch gleich selber bemerkt, wie schnell die Zeit
bei solchen Problemlösungseinsätzen vergeht. So schnell nämlich,
dass die Mittagspause glatt eine Stunde kürzer wurde. So reichte es
nur mal gerade für ein Full-Speed Mittagessen :-)
Es
hat auf jeden Fall Spass gemacht - und Arbeit soll Spass machen.
Denn nur so wird sie mit der nötigen Begeisterung verrichtet. So
eben, dass man nicht merkt, wie schnell schon wieder Abend ist.
Markus
A. Brotschi